Wissenschaftler aus den USA untersuchten bei Kindern mit und ohne ADHS sowie bei Collegestudenten mit und ohne ADHS die Nährstoffaufnahme über einen Zeitraum von drei Tagen. Es fand sich keine Evidenz für eine verminderte Nährstoffaufnahme bei ADHS-Patienten im Vergleich zur Kontrollgruppe. Bei 95 Prozent der Studienteilnehmer wurde eine unzureichende Aufnahme von Vitamin D und Kalium festgestellt. Die Wahrscheinlichkeit für ADHS war mit einem höheren Konsum von Aspartat und Glycin assoziiert. Eine verminderte Wahrscheinlichkeit für ADHS korrelierte mit einer höheren Glutamataufnahme. Die Autoren der Studie halten umfangreichere Studien notwendig, um die Frage zu klären, inwieweit Aminosäuren ein modulierender Faktor bei ADHS sind.

Referenz:
Holton KF, Johnstone JM et al.: Evaluation of dietary intake in children and college students with and without attention-deficit/hyperactivity disorder; Nutr Neurosci. 2018 Jan 23:1-14.

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